Fachpersonen

Modulare Seminare in Schulen und Institutionen
Einzelcoaching und Beratungen

Für interne Weiterbildungstage oder Workshops können die Module einzeln gebucht oder als berufsbegleitende, individuell kombinierbare und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Kurse durchgeführt werden. Aktuelle öffentliche Kurse werden im Anschluss mit Daten und der Beschreibung der Inhalte ausgeschrieben.

Für weiterführende Informationen über bestehende oder geplante Module/Kurse nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

"Kuhle" Lernprozesse
die PSI-Theorie und ihr 
praktischer Nutzen für den 
Bildungsbereich

An der Universität Osnabrück erbrachte Prof. Dr. J. Kuhl die aussergewöhnliche Leistung, mehrere Forschungsgebiete (Neuropsychologie, Persönlichkeits- und Motivationsforschung) in eine umfassende Theorie zu integrieren: Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie). Im Bereich der Heilpädagogik sind diese hochaktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnisse noch wenig bekannt. Dank der intensiven Arbeit von lic. phil. N. Bruggmann (pädagogische Psychologin) stehen diese interessanten Grundlagen nun für die Praxis aufbereitet dem Bildungsbereich zur Verfügung und sind vielseitig anwendbar.

Inhalte:

  • Bedürfnisse, Motive und individuelle Umsetzungsstile - gehirnfreundlich und lustvoll lernen​​

  • Über Gefühlsregulation die Funktionsweise der neuronalen Netzwerke steuern

  • "Wollen" als wichtiger Teil der Kompetenz

Nächste Workshops:

10. Schweizer Heilpädagogik-Kongress, Fabrikstrasse 6+8, Bern

Daten: 29.08. und 30.08.2017

Das Geheimnis kluger Entscheidungen

Beim Entscheiden sind in unserem Gehirn zwei handlungssteuernde Systeme beteiligt:

  • die bewusste analytische Intelligenz oder auch Verstand, Logik

  • die unbewusste intuitive Intelligenz oder auch das "Bauchgefühl"

Damit Entscheidungen, Massnahmen oder Ziele nachhaltig umgesetzt werden können, ist es wichtig, dass beide Systeme einbezogen werden. Der bewusste Verstand muss in Einklang mit unbewussten Bedürfnissen und Motiven gebracht werden und erst wenn auch gespürt wird, was der persönliche Gewinn sein wird - wenn nicht kurzfristig, so sicher langfristig - lösen sich innere unbewusste Widerstände auf und Veränderung und Kooperation werden möglich. 

Inhalte:

  • Die zwei Grundsysteme der Handlungssteuerung

  • Methoden zur Synchronisation der bewussten, analytischen mit der unbewussten, intuitiven Intelligenz 

  • Bildhafte Verfahren, Metaphern und Geschichten

  • Eigene Körpersignale (somatische Marker) erkennen und deuten lernen

  • Vom "gedachten Ja" zum "gefühlten Ja"

Nächste Workshops:

Daten werden noch bekannt gegeben. Weitere Informationen auf Anfrage.

Selbststmanagement Selbststeuerung

Unsere Motive sind in erster Linie unsere ureigensten Ressourcen und bilden unsere Kraftquellen. Wo immer möglich sollten wir Aufgaben angehen, die unserer persönlichen Motivlage entsprechen. Manchmal muss man jedoch zur langfristigen Befriedigung wichtiger Bedürfnisse kurzfristig Situationen aushalten, die nicht unseren Stärken entsprechen. Das kluge Abwägen, ob sich dieser Weg lohnt, verstehen wir unter dem Begriff Selbstmanagement.

Sich selber über kurze Zeit in verschiedene sinnvolle Funktionsweisen zu versetzen, die uns nicht besonders liegen, aber für die Aufgabenart am hilfreichsten sind - das erreichen wir mit Selbstregulierung.

Inhalte:

  • Bedürfnisse bauen eine Spannung in uns auf. Für den Spannungsabbau wollen wir etwas tun.

  • Motive: was mache ich weshalb

  • 4 Funktionssysteme: Wie mache ich es am liebsten?

  • Selbstmanagement: Kluges Abwägen 

  • Selbststeuerung: Kompetenz, ein bestimmtes Funktionssystem über das Herstellen, Regulieren oder Aushalten der entsprechenden Stimmung zu aktivieren - bewusste Gefühlsregulation

  • Selbstregulationsabsichten metaphorisch formulieren

Nächste Workshops:

Daten werden noch bekannt gegeben. Weitere Informationen auf Anfrage.

 

 

Weiterführende ZRM Workshops (Zürcher Ressourcen Modell): Entscheiden, was ich verändern möchte und dies auch nachhaltig im Alltag umsetzen.